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Thursday, April 20, 2017

5 Polaroid Foto-Tipps für graue, nasse und kalte Tage


Mit diesen 5 Tipps holst du auch bei nicht optimalen Wetterbedingungen das Beste aus deinen Impossible Bildern raus

von Thomas Preyer

Bei schönem Wetter gute Sofortbilder zu schießen ist "relativ" leicht. Doch was tun wenn das Wetter mal nicht so recht mitspielen will. Es regnet, der Himmel ist grau und vielleicht ist es auch noch kalt. Dann ist es nicht immer einfach mit Impossible Film gute Bilder zu bekommen. Für diesen Fall haben wir heute für dich unsere fünf besten Tipps für Schlechtwetter ausgegraben. So bekommt ihr auch bei schlechtem Wetter gute Polaroids! Die meisten Tipps hier beziehen sich auf die Polaroid 600 Kamera, sind aber auch gut auf andere Kameras umzulegen.

Tipp 1 - Niedrige Temperaturen

Impossible Farbfilm mag es gerne warm. Warm bedeutet mehr als 20 Grad oder noch wärmer. Bei Temperaturen von unter 10 Grad empfehlen wir dir sowohl deine Kamera als auch deine entwickelnden Fotos zu wärmen. Optimal ist es in so einem Fall wenn du die Kamera unter deiner Jacke direkt am Körper trägst. Sollte das nicht möglich sein, dann bewahre die Kamera zumindest während du sie nicht verwendest in einer Tasche, z.B. in einer Kameratasche auf. Auf gar keinen Fall sollte die Kamera einfach so um deinen Hals baumeln!

Die gemachten Polaroid-Bilder wärmst du am besten, indem du sie möglichst nahe am Körper entwickeln lässt. Wir verwenden dazu eine Ausweistasche die wir unter der Jacke tragen.

Ausweistasche mit Polaroid und Ansichtskarte als Lichtschutz

Alternativ kannst du die Fotos auch in der Jacken-Innentasche aufbewahren. Jedenfalls aber immer nahe an deinem Körper tragen. Also innerhalb der Jacke oder des Mantels und auf gar keinen Fall außen!

Je wärmer du die Bilder bei der Entwicklung hältst (diese kann bis zu 45 Minuten dauern) desto besser werden Farben, Kontraste und Details.

Bild: Snap it See it



Tipp 2 - Grauer Himmel


An trüben, grauen Tagen empfehlen wir dir möglichst wenig vom Himmel am Bild zu haben. Der Himmel erscheint an solche  Tagen oft ausgewaschen und die Kontraste zwischen dunkel und hell sind schnell zu groß und das Bild wird zu dunkel.

Votivkirche - Starke Kontraste

Wenn es zwar kalt ist, aber die Sonne scheint und der Himmel blau ist, dann sieht das am Polaroid natürlich super aus. Aber eben nur dann wenn das Bild bei der Entwicklung auch gut gewärmt wird.
Blauer Himmel vs. grauer Himmel

Tipp 3 - Mit Blitz fotografieren


An grauen Herbst- und Wintertagen mit wenig Licht kann man auch draußen die meisten Fotos einfach mit Blitz machen (etwa Gebäude oder Porträts). Hier findest du allgemeine Tipps wann du den Blitz verwenden sollst und hier wann nicht

Durch die Verwendung des Blitzes wirst du so durchschnittlich weniger Bilder verwackeln. Trotz des Blitzes ist es wichtig die Kamera stabil und ruhig zu halten. Die Polaroid 600 Kamera mit Blitz fotografiert mit fixer Belichtungszeit und wählt immer die passende Blende aus. Man sieht am folgenden Beispiel das bei widrigen Bedingungen der Blitz keinen negativen Einfluss auf das Ergebnis hat. Im Gegensatz dazu kann es bei Sonnenschein durch den Blitz zu überbelichteten Bildern kommen.

Links: Wiener Oper ohne Blitz, Rechts: Mit Blitz

Das Wiener Rathaus mit Blitz aufgenommen

Outdoor-Tipp: Vorsicht nur bei Fotos auf kurze Distanz, da kann es sein, dass man das Motiv dann zu stark erhellt.

Links: Goldene Kugeln ohne Blitz (mit Close-Up Lens), Rechts: Weiße und silberne Kugeln mit Blitz (mit Close-Up Lens)

Indoor-Tipp: Der Blitz der Polaroid 600 Kamera ist nicht besonders stark. Optimal sind daher Motive die 1,2 bis maximal 3 Meter entfernt sind. Porträts oder Gegenstände platzierst du am besten vor einem hellen Hintergrund, etwa einer Wand. 

Tipp 4 - Wahl des Motivs

Oft entscheidet es sich ob dein Bild etwas wird oder nicht schon bei der Wahl des Motivs. Generell bei wenig Licht versuch dort zu fotografieren wo am meisten Licht vorhanden ist. Etwa auf weiten, offenen Plätzen. Wenn möglich suche aktiv das Licht und meide Schatten, wie beispielsweise in enge Gassen,

Unser Tipp: Schau dich aktiv nach knalligen, kräftigen und bunten Motiven um. Das kann ein Graffiti, eine rote Straßenbahn, eine blaue Vespa, auffällige Kleidung oder ein bunter Schirm sein.

Tipp 5 - Kamera stabil halten

Bei wenig Licht werden die Belichtungszeiten länger und die Wahrscheinlichkeit Bilder zu verwackeln höher. 


Zusätzlich dazu unser Tipp: Stabil hinstellen, durch den Sucher schauen, ausatmen, die Kamera fest halten und ruhig den Auslöser betätigen

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